Time to say Goodbye

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Wie so viele Dinge im Leben, geht auch meine Zeit in Bordeaux nun vorüber. Leider? Zum Glück? Ich weiß es selber nicht so ganz. Wohlmöglich von beidem eine gehörige Portion.
Warum leider?
Weil eine wunderschöne Zeit vorbei ist. Ich habe wundervolle Leute kennengelernt, bin an so mancher Herausforderung gewachsen und habe mich vor allem in die Gegend verliebt. Ich liebe sowohl das Wasser, als auch die Berge. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich glaub ich immer die Nähe zum Meer bevorzugen. Es beruhigt mich irgendwie.
Weil ich das vermutlich am Meisten vermissen werde, sind wir Samstag noch ein letztes Mal zum Meer gefahren. Wir waren erst an der Düne, beziehungsweise im bereits öfter erwähnten Blockhaus. Da haben wir quasi unsern „Abschiedslunch“ zu uns genommen und auf die tolle gemeinsame Zeit, die wir hatten, angestoßen. Danach sind wir noch zu einer kleinen Bucht gefahren und haben uns tatsächlich getraut, in den schweinekalten Atlantik zu gehen. Das stand nämlich noch auf meiner Liste..
Auf dem Weg zu der Bucht haben wir uns noch mehr in die Gegend von Teste-de-Buch verliebt. Es gibt super schöne Strandbars ,von den traumhaften Häusern, die nie direkt an der Straße liegen, ganz zu schweigen. Wie viele Amerikaner davon träumen, mal ein Haus in den Hamptons zu haben, wäre es mein absoluter, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nie zu erfüllender, Traum, dort mal ein Ferienhaus zu haben.
IMG_0548 IMG_0563 IMG_0557 IMG_0576 IMG_0588 IMG_0589 Warum zum Glück?
Zunächst die offensichtlichen Dinge. Es macht eigentlich nicht wirklich Sinn, alle Dinge aufzuzählen, die ich vermisst habe. Meinen Freund habe ich jetzt 2 Monate nicht gesehen, meine Familie ebenfalls. Wer mir länger folgt, weiß, dass ich meine kleine aber feine Wohnung über alles liebe. Ich freue mich so so sehr, wieder in meinem eigenen und vor allem richtigen Bett zu liegen (ein „Clic-Clac“ ist einfach kein Bett!). Generell bin ich ein ziemliches „Gewohnheitstier“.. Nur, dass das Wort so negativ klingt.. Aber sagen wir so: Ich freue mich nach dieser Zeit richtig auf meinen Gang zum Rewe, mich mit meiner Mami in der Stadt zu treffen.. eben diese kleinen Dinge im Leben, die einen glücklich machen.
Nun zu dem weniger Offensichtlichen. Selbst, wenn mich nicht so viele Dinge, an mein zu Hause binden würden, macht der Abschied das ganze doch erst zu etwas Besonderem. Irgendwie gehört ein wenig Leid und Trauer doch dazu, denn das zeigt uns, dass wir emotional an etwas gebunden sind.

Und weil Laura und ich noch nicht ganz so schnell Abschied nehmen möchten und auch euch noch weiter mit Stoff zum Lesen und Anschauen aus dieser schönen Zeit versorgen möchten, gibt es ab heute für die nächsten 5 Tage eine Blogpost-Reihe mit den verschiedensten Themen rund um unser Auslandssemester. Den Start macht Laura heute. Morgen geht es dann hier weiter. Wir freuen uns auf jedenfall, wenn ihr vorbei schaut. ℒ♥

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